Leserbriefe der aktuellen Ausgabe

Versalzen

Zu DENKMAL, Nr. 6, S. 32
Danke für den ökologisch sicherlich wertvollen Hinweis in Ihrem Kommentar. Viele Pendler und Menschen, die täglich viel Zeit und Strapazen auf sich nehmen, von ihrem Heimatort (z.B. aus dem Mühlviertel) in die Stadt zu deren Arbeitsplätzen zu fahren, wird dadurch ein Stück Lebensqualität geschenkt.
Ich denke wir (die Politiker/innen und Menschen in Verantwortung) könnten viele Dinge ändern, die der Natur zugute kommen, ohne dadurch Menschen zu benachteiligen.
Reinhard Honeder, Engerwitzdorf


Kopftuch-Verbot

Zum Leserbrief in Nr. 4, S. 31
Ich danke für den Beitrag von Frau Dir. Maria Hasibeder: Ich kann das sehr gut verstehen. Gerade im Schulalltag und wenn die Lehrerin ein offenes Ohr für die Nöte der Mädchen hat, kann ich bestimmt mehr erfahren als über allgemeine, oft auch zu wenig hinterfragte Grabenkämpfe der „Meinung auf der Straße“. Danke, dass Sie den Mut hatten, Ihre Meinung zu schreiben.
Irmgard Wartner, Gallneukirchen


Seelsorge durch Beziehung

Zu „Das Reich Gottes will wachsen“, Nr. 3, S. 4
Frau Wustmann fordert ein: neues Beziehungsmanagement und Experimentierfreude! Das freut mich und bestärkt mich in meiner Arbeit der „nachgehenden, bedürfnisorientierten Seelsorge für Familien in allen Formen“. Ich begleite Menschen in Ex­tremsituationen. Das fordert Beziehungsarbeit und fordert mich heraus, Menschen unvoreingenommen gegenüberzutreten.
Wir fragen uns: Woher kommt der Hass? Menschen, die permanent gedemütigt, übervorteilt, unterdrückt werden, entwickeln Hassgefühle. (...) Ich wünsche uns allen ein Leben in Fülle, damit keiner von uns je in eine Situation kommt, die ihn aus seiner Lebensbahn wirft. Da wird nämlich die Schar der Freunde sehr, sehr klein. (...)
Irmi Irnberger, Pfarrkirchen b. Bad Hall


Ja, es ist schön

Zum Leitartikel Nr. 6, S. 2
Der Artikel von Matthäus Fellinger spricht mir aus dem Herzen. Wir Christen müssten viel fröhlicher sein.
Allerdings bin ich schon lange auf der Suche nach dem Humor in der Bibel. Hat Jesus auch einmal gelacht? Josefine Troyer, Linz


Dresden

Das Bombardement auf die deutsche Großstadt Dresden durch amerikanische und britische Flieger gehört zu den dramatischsten Ereignissen des Zweiten Weltkrieges. In der Nacht auf den 14. Februar 1945 zerstörten diese Bomber fast die gesamte Innenstadt. Zehntausende, manche sprechen von bis zu 500.000 Menschen fielen den Bomben zum Opfer, darunter viele deutsche Flüchtlinge, die vor den Kommunisten aus Schlesien geflohen waren. (...) Der Angriff richtete sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung. (...) Als besonders hinterhältig wurde die Erschießung von Personen, die sich bei den Elbwiesen in Sicherheit bringen wollten, empfunden, in dem  nämlich Tiefflieger Jagd auf die in Panik fliehenden Menschen machten. Die deutsche Politik tut alles, um die von ihren heutigen Verbündeten begangenen Massaker herunterzuspielen, sodass dieser verheerendste Angriff aller Zeiten kaum im Bewusstsein der heutigen deutschen Generation mehr verankert ist.
Mag. Klaus Goldmann, Gallneukirchen

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