Klassik am Dom

Seit 2014 ist die KirchenZeitung Diözese Linz Mitveranstalterin der beliebten Konzertreihe "Klassik am Dom".

Platz für Interpreten

„Klass“ sagen Leute zur KirchenZeitung. „Klassisch“, urteilen andere. In der Vielfalt der Medienlandschaft ist die KirchenZeitung Diözese Linz wohl wirklich die Klassische. Traditionell und modern.

Pathos. Schicksal. Glaube. Hoffnung. Tod und Leben. Und erst die Liebe. Es ist schon erstaunlich, wie viele Berührungspunkte Musik und Religion haben. Wie Kunst überhaupt hat auch Musik eine eigene Art, sich der Wirklichkeit anzunähern. Argumente reichen nicht aus, um die Welt begreifen zu können. Bloße Fakten auch nicht. Höhen, Tiefen, Wucht und Stille. Und Zwischentöne. Sehr viele Zwischentöne. Das macht Musik. Und nichts ist nur eindeutig.

Die KirchenZeitung bringt diese Dimensionen des menschlichen Lebens in der Medienwelt zum Klingen. Sie tut es mit der Motivationskraft des christlichen Glaubens. Da geht es nicht nur um News. Um Interpretation geht es. Was die Dinge und Ereignisse, die Zwischenfälle und Ideen bedeuten. Auch von Visionen. Davon erzählt sie.

Und vom Menschlichen – weil im Menschen Gott spürbar wird. Als Abbild Gottes schuf er sie. Deshalb findet man in der KirchenZeitung sehr viel Kultur. Da ist Platz für Interpreten. Franz Welser-Möst. Balduin Sulzer. Angelika Kirchschlager. Konstantin Wecker. Michael Schade. Über sie alle liest man auch in der KirchenZeitung. Und deshalb ist die KirchenZeitung auch Partnerin bei „Klassik am Dom“.

2016 holte Klassik am Dom folgende Stars nach Linz:

Diana Krall, 14.7. 2016, Klassik am Dom

Diana Krall zeigte sich angetan von der schönen Kulisse des Mariendoms und gestand: "Ich liebe den Regen. Das ist das Wetter, wie ich es aus meiner Heimat kenne." Beim Publikum bedankte sich die Kanadierin für die gute Energie, die auch über die Bühnenrampe zu ihr gekommen sei. Fast zwei Stunden beglückte sie mit jazzig-poppigen Songs, die voller Sehnsucht waren und auch das Scheitern so mancher Träume zum Thema hatten. Ein berührender Abend für das zahlreich erschienene Klassik-am-Dom Publikum. 2700 kamen zum Konzert.

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Thomas Quasthoff & Friends: Jocelyn B. Smith, Frank Chastanier, Big Band der Volksoper Wien

A tribute to Frank Sinatra: Bassbariton Thomas Quasthoff begeisterte am Fr., 15. Juli bei Klassik am Dom mit seinem Stimme – und seinem Humor. Mit ihm auf der Bühne: die ausdrucksstarke Sängerin Jocelyn B. Smith und die erstklassige Bigband der Wiener Volksoper. Der internationale Star sagte es am Ende seines Auftritts frei heraus: „Ich komme gerne wieder!“ – Und das, wo er sich in jungen Jahren nach einem Hoppala im Mariendom geschworen hatte, nie mehr wieder nach Linz kommen zu wollen: Ein Notenständer war damals von ganz oben nach unten gestürzt, ausgelöst durch eine unabsichtliche Berührung – mit einem lauten Krach platzte er in die Stille hinein. Alles längst vergessen. Nicht so sein Auftritt in Linz vor heftig applaudierendem Publikum.

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Klassik am Dom: Martin Grubinger, Weltstar der Percussion bei "Heimspiel" in Linz, 16. Juli

„Dass ich hier bei Klassik am Dom spielen darf, darauf freue ich mich wahnsinnig!“, sagte Martin Grubinger im Interview mit der KirchenZeitung – vor dem Konzert. Diese Begeisterung war am Samastag, 16. Juli für das Publikum fast mit den Händen greifbar und in jeder Sekunde hörbar: 3.200 Zuhörer/innen zog Multipercussionist Grubinger mit seiner Band für mehr als zwei Stunden in Bann. Fassungslos und begeistert verfolgten viele im Publikum das Geschehen auf der Bühne: unglaubliche Beats und peitschende Rhythmen wechselten mit rasanten Soli am Marimbaphon, an der Trommel, an Kochtöpfen und sonstigem Gerät. Dazu fantastische Bläsersätze und Soli von den einzelnen Musikern. Die ganze Band wogte und wippte im Rhythmus, angefeuert durch Grubinger, der als Leader erkennbar war, aber dennoch nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt stand. Stücke wie Joe Zawinuls „Birdland“ verstand man erst hier richtig: der ganze Urwald war am Domplatz zu Gast. Unglaublich mit welcher Dynamik und Präzision hier ein Kosmos an Instrumenten zum Klingen gebracht wurde. Den Höhepunkt bildete das für den Songcontest komponierte Stück „Speeding up the Images“, das hier erstmals live erklang. „Haben Sie Lust? Wir hätten noch was und freuen uns schon den ganzen Tag darauf!“, so moderierte Grubinger das Stück an. Mehr als 30 Musiker waren schließlich auf der Bühne in Aktion, dazu der Chor des Landesverbands auf der Ballustrade des Mariendoms postiert, ein Posthorn beim Seitenportal. Das alles hatte Gänsehautcharakter. Als eine „Transdendenz-Erfahrung“, bezeichnete ein Besucher anschließend dieses Konzertereignis, das mit Standing Ovations beendet wurde. Sein erstes „Heimspiel“ dieser Art – Grubinger hat in Linz zehn Jahre an der Bruckner Uni studiert und in OÖ die Musikschule Mondsee besucht – beeindruckte Jung und Alt und war hoffentlich erst der Anfang einer Konzertserie, die in den kommenden Jahren fortgesetzt wird.

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2016

Musik vom Feinsten quer durch alle Richtungen gab es bei Klassik am Dom 2016 >>

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